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Apple Watch EKG – Habe ich Vorhofflimmern?

Richtig handeln bei Verdacht auf Vorhofflimmern: Apple Watch EKG Series 4 oder Series 5 mit Arzt teilen

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Sollte nach Aufzeichnung eines mobilen EKGs Verdacht auf Vorhofflimmern bestehen, ist es sinnvoll schnell professionellen Rat von einem Arzt einzuholen.

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Mit der Apple Watch EKG Series 4 oder Series 5 können Sie jederzeit selbst ein mobiles EKG schreiben und als PDF direkt an einen Arzt senden.

Jetzt EKG an Arzt senden

Unsere Kardiologen sind spezialisiert auf die Befundung von EKGs mit Verdacht auf Vorhofflimmern oder Herz-Rhythmus-Störungen. Probieren Sie es aus!

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1. Installieren Sie die iATROS App

Suchen Sie im App Store nach iATROS und installieren Sie die App auf Ihrem Smartphone.


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2. EKG erstellen -Apple Watch Series 4 oder Series 5

Verbinden Sie dazu die Apple Watch EKG Series 4 oder Series 5 erstellen mit Ihrem Smartphone und laden Sie sich die Apple Health App herunter.

Details zur Einrichtung des Kontos und zur korrekten EKG-Messung entnehmen Sie den offiziellen Apple Anweisungen.


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3. EKG in Apple Health öffnen

Öffnen Sie die Apple Health App auf Ihrem Gerät und wählen Sie "Elektrokardiagramme (EKG)".

Öffnen Sie im Anschluss mit einem Klick das EKG, welches Sie vom iATROS-Arzt überprüfen lassen möchten.


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4. EKG von Apple Health an iATROS übertragen

Klicken Sie nun in der vollen EKG-Ansicht auf das Symbol in der rechten oberen Ecke, um es zu exportieren.

Daraufhin öffnet sich eine Leiste mit App-Vorschlägen, über die sich das EKG exportieren lässt. Die hier gelisteten Apps hängen von Ihren persönlichen Installationen ab und sind individuell.


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5. iATROS aus App-Vorschlägen wählen

Scrollen Sie in der Leiste bis ganz nach rechts und klicken Sie auf das „Mehr“ Symbol.

Jetzt öffnet sich eine weitere Ansicht mit App-Favoriten und App-Vorschlägen. Klicken Sie als nächstes oben rechts auf „Bearbeiten“. Im Anschluss scrollen Sie nach unten und wählen Sie „In iATROS kopieren“ im Reiter „Vorschläge“ aus. Bestätigen Sie diesen Schritt abschließend, indem Sie oben rechts auf „Fertig“ klicken.

Tipp: Verschieben Sie im Anschluss iATROS bequem per Drag-and-Drop an erste Stelle, damit Sie zukünftige EKGs schnellstmöglich mit einem Arzt teilen können.


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6. EKG als PDF an iATROS schicken

Um Ihr EKG als PDF an iATROS zu schicken, klicken Sie abschließend auf "In iATROS kopieren".

Jetzt können Sie das EKG in der iATROS App als solches klassifizieren und die Daten sind sicher in Ihrem persönlichen Gesundheitskonto gespeichert.


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iATROS ist der perfekte Wegbegleiter für alle Herz-Kreislauf-Patienten, die Ihre gemessenen Vitalparameter sicher an einem zentralen Ort aufbewahren möchten. Unsere erfahrenen Kardiologen stehen 24/7 für Ihre medizinischen Fragen zur Verfügung.

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Einige Patienten mit Vorhofflimmern beschreiben ihre Erkrankung als ein spürbares Herzrasen mit schnellem, ungleichmäßigem Puls und schneller Erschöpfung bei Belastung. Andere Patienten wiederum fühlen kaum bis gar keine Beeinträchtigungen durch die Erkrankung. Bei dieser Kategorie von Patienten treten Herzrhythmusstörungen durch Vorhofflimmern häufig paroxysmal, d.h. anfallsartig und nur in (sehr) kurzen Episoden, auf. Je nach Art und Ausprägung des Vorhofflimmerns kann es sich also episodisch oder auch permanent bemerkbar machen. Um die eindeutige Klassifizierung treffen zu können, wird empfohlen den Krankheits-Verlauf unter medizinischer Aufsicht überwachen zu lassen und den regelmäßigen Herzrhythmus durch zielgerichtete Therapie und Medikation wiederherzustellen. Die frühzeitige Erkennung, Überwachung und medizinische Einstellung von Vorhofflimmern ist daher sehr wichtig, um weitere Folgeerkrankungen und Spätfolgen zu verhindern.

Die klassischen Risikofaktoren für Vorhofflimmern sind weitere Volkskrankheiten des Herz-Kreislauf-Systems wie Bluthochdruck und Diabetes (mellitus). Da die Anzahl multimorbider Patienten in westlichen Ländern im zunehmenden Alter stark ansteigt, gibt es auch zunehmend mehr Vorhofflimmer-Patienten. Weitere Herz-Kreislauf-Krankheiten, die Vorhofflimmern begünstigen können sind Erkrankungen der Herzklappen oder Herzmuskeln und nicht zuletzt auch die Todesursache Nummer 1 der westlichen Industrienationen: die Koronare Herzkrankheit.

Durch Vorhofflimmern kann das Blut schlechter vom Herz weitergepumpt werden, das Blut fließt daher also unregelmäßig. Dadurch staut sich das Blut in den Vorhöfen zurück, was mit der Gefahr von Verklumpen und Bildung von Blutgerinnseln einhergeht. Wirklich gefährlich wird dieses Szenario in dem Moment, wenn sich ein solches Gerinnsel löst und gemeinsam mit dem Blutstrom ins Gehirn wandert. Kommt es durch dieses Blutgerinnsel im Gehirn zum Verschluss von Gefäßen, kann dies einen Schlaganfall mit schwerwiegenden Folgen nach sich ziehen. Nicht umsonst sind Patienten mit Vorhofflimmern statistisch gesehen einem vier- bis fünffach erhöhtem Schlaganfall-Risiko ausgesetzt. Neben einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle steigert Vorhofflimmern auch das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einer Herzinsuffizienz zu erkranken (fünffaches Risiko!). Fachstudien belegen diese Korrelation mit konkreten Werten: das allgemeine Mortalitäts-Risiko von Patienten mit Vorhofflimmern erhöht sich im Durchschnitt um 46%, während das Risiko an einer Herzerkrankung zu versterben (kardiovaskuläre Mortalität) sich sogar verdoppelt. Trotz der guten Behandlungsmöglichkeiten von Vorhofflimmern, sterben noch immer zu viele Menschen an den unmittelbaren Folgen von Vorhofflimmern. Der Hauptgrund dafür: die schleichende Rhythmus-Störung wird zu spät bemerkt und therapiert – nach erfolgtem Schlaganfall.

Vorhofflimmern ist eine weit verbreitete Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems, die oft lange unerkannt bleibt. Nicht umsonst ist Vorhofflimmern die weltweit häufigste dauerhafte Herz-Rhythmus-Störung bei Erwachsenen. Herzrhythmusstörungen – darunter auch Vorhofflimmern – sind häufig die Ursache für Arztbesuche oder sogar Krankenhausaufenthalte. Allein in Deutschland leben über eine Million Patienten mit der Diagnose Vorhofflimmern – Tendenz steigend. Auch wenn Vorhofflimmern in den meisten Fällen nicht direkt lebensbedrohlich ist, sollten die Symptome ernst genommen und die medizinischen Daten von einem erfahrenen Kardiologen überprüft werden. Vorhofflimmern ist bekannt als Vorbote ernsthafter Herz-Kreislauf-Erkrankungen – daher ist es ratsam die Risikofaktoren im Einzelfall zu überprüfen, um diese bestmöglich zu minimieren.

Vorhofflimmern ist eine Rhythmus-Störung des Herzens. Im Herz gibt es insgesamt vier Hohlräume: linker Vorhof, rechter Vorhof, linke Herzkammer und rechte Herzkammer. Bei gesunden Menschen schlagen der linke und der rechte Vorhof im selben Rhythmus wie die linke und die rechte Herzkammer. Durch den regelmäßigen Takt kann das Herz kontinuierlich Blut durch den Körper pumpen und damit alle Organe mit lebenswichtigem Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Bei Vorhofflimmern wird der Takt des Herzens – und damit auch die Versorgung der Organe – durch elektrische Störfelder aus dem Gleichgewicht gebracht. Das heißt konkret: der natürliche Sinusrhythmus des Herzens wird negativ beeinflusst. Infolgedessen schlagen die Vorhöfe nicht mehr gleichmäßig, sondern unkontrolliert. Dieses Phänomen ist im Volksmund auch bekannt als Vorhofflimmern.

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